MPU-Vorbereitung

in Wesel

Vorbereitung auf die MPU

(Medizinisch-psychologische Untersuchung)

 

Werden von behördlicher Seite Eignungszweifel wegen zu vieler Punkte beim Kraftfahrbundesamt in Flensburg oder Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Drogen- oder Alkoholkonsum ausgesprochen, muss innerhalb einer vorgegebenen Frist eine positive medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) vorgelegt werden. Hierbei handelt es sich um eine Begutachtung, bei der relevante Kriterien (Beurteilungskriterien) erfüllt sein müssen, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen.

Die qualifizierte Vorbereitung auf diese Untersuchung erhöht die Chancen, die vom Straßenverkehrsamt formulierten Zweifel auszuräumen. Die Gutachtenerstellung erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen, so dass eine systematische Vorbereitung möglich ist. Dazu gehören die Bildung diagnostischer Hypothesen und die Einordnung von Veränderungsprozessen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Motivation, Übertragung alternativer Verhaltensstrategien von einer theoretischen zu einer praktischen Handlungsebene und Stabilität des (neuen) Verhaltens.

Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen – Was tun?

Wenn Ihnen auf Grund von Alkohol- oder Drogenkonsum die Fahrerlaubnis entzogen wurde, können Sie häufig erst nach einer Sperrfrist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen. Die Fahrerlaubnis erhalten Sie nur dann zurück, wenn Ihre Eignung zum Führen eines Fahrzeugs nachgewiesen ist. Die Führerscheinstelle fordert deshalb ein MPU-Gutachten ein.

 

Zusätzlich zur medizinisch-psychologischen Untersuchung ist auch in einigen Fällen ein Abstinenznachweis erforderlich. Über einen bestimmten Zeitraum hinweg müssen Sie dann durch regelmäßige Tests nachweisen, dass Sie keinen Alkohol oder Drogen konsumieren.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie frühzeitig Kontakt zu einem Verkehrspsychologen aufnehmen. Am besten bereits zeitnah nach dem Delikt! So kann rechtzeitig die mögliche Vorgehensweise in Ihrem individuellen Fall besprochen und geplant werden. Wenn Sie zu lange warten, verstreicht wertvolle Zeit und dadurch verlängert sich eventuell der Zeitraum, bis Sie Ihren Führerschein wieder zurück erhalten können. Sie sollten die Sperrfrist nutzen, um sich gezielt auf die MPU vorzubereiten und eventuelle Abstinenznachweise zu erbringen.